Antarctic Dream
Die Antarctic Dream wurde als Schiff für Antarktisreisen eingesetzt; IAATO dokumentiert Fahrten in der Saison 2011/12.
Schiff ansehen: Antarctic DreamKreuzfahrt-Reederei
Vlissingen (NL)
Oceanwide Expeditions entwickelte sich aus einem universitären Forschungsprogramm und verbindet geführte Begegnungen mit Polarlandschaften und Tierwelt mit Aktivitäten wie Wandern, Kajak, Ski und Fotoworkshops.
Die Antarctic Dream wurde als Schiff für Antarktisreisen eingesetzt; IAATO dokumentiert Fahrten in der Saison 2011/12.
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Die 1990 in Finnland gebaute Grigoriy Mikheev war Forschungsschiff und Expeditionsbasis für Antarktisreisen ab Ushuaia.
Schiff ansehen: Grigoriy Mikheev
Noorderlicht: Zweimastschoner mit 20 Passagierplätzen, bekannt aus dem Programm von Oceanwide Expeditions.
Schiff ansehen: Noorderlicht
Die Ortelius von Oceanwide Expeditions hieß ursprünglich Marina Svetaeva und wurde 1989 in Gdynia gebaut.
Schiff ansehen: Ortelius
Die m/v Plancius ist ein Expeditionsschiff von Oceanwide Expeditions. In einem Beitrag von 2018 nennt der Betreiber Vlissingen als Heimathafen.
Schiff ansehen: Plancius
Die Professor Molchanov war 2025 für Spitzbergenreisen ab Murmansk vorgesehen. Am 28. Oktober 2026 wies ein norwegisches Gericht den Antrag Arktikugols auf Aufhebung der Festsetzung zurück.
Schiff ansehen: Professor Molchanov
Das 1983 gebaute Forschungsschiff wurde in den 1990er-Jahren zum Expeditionsschiff umgebaut. Eine geplante Falklandreise von 2003 führte ab und bis Stanley.
Schiff ansehen: Professor Multanovskiy
Der historische Schoner Rembrandt van Rijn bietet Platz für 33 Gäste und fährt mit Zodiacs zu Expeditionszielen in der Arktis.
Schiff ansehen: Rembrandt van RijnOceanwide Expeditions organisiert Expeditionsreisen in die Polarregionen. Das Unternehmen beschreibt den Schwerpunkt als unmittelbare Begegnung mit polaren Landschaften und Tierwelt, begleitet von erfahrenen Guides und Aktivitäten an Land. Seine Geschichte verbindet ein niederländisches Forschungsumfeld mit einer später spezialisierten Flotte für Arktis und Antarktis.
Oceanwide entstand im Dezember 1993 aus einem universitären Forschungsprogramm im Norden der Niederlande. Für die ersten Fahrten wurde ein ehemaliges ozeanografisches Schiff eingesetzt; die frühen Routen führten in die Arktis, insbesondere nach Spitzbergen. Unter dem Namen Oceanwide fand die erste Arktisreise 1994 statt, die erste Antarktisreise folgte 1996. Als Vorgängerorganisation nennt das Unternehmen die Plancius Foundation, die von 1981 bis 1996 Reisen unternahm, überwiegend rund um Spitzbergen.
Das erste Schiff war die Rembrandt van Rijn. Oceanwide setzte es zunächst in Belize und auf den Galápagosinseln ein; später fuhr es in Spitzbergen und vor Nordostgrönland. Das heutige Motorschiff Plancius gehört ebenfalls zur Flotte.
Oceanwide führt die Motorschiffe Plancius, Ortelius und Hondius sowie das Segelschiff Rembrandt van Rijn auf. Die vom Unternehmen genannten Kapazitäten betragen 108, 108, 170 und 33 Gäste. Die Hondius ist nach Polar Class 6 klassifiziert.
Die Routen verteilen sich auf verschiedene polare Teilgebiete. Im Norden nennt Oceanwide das Archipel Spitzbergen und die bergigen Küsten Ostgrönlands. Im Süden gehören die Antarktische Halbinsel, die Weddell- und Rossmeere sowie Südgeorgien und die Falklandinseln zum beschriebenen Fahrgebiet. Diese Orte unterscheiden sich durch ihre Landschaften und Tierwelt: Während Expeditionen an der Antarktischen Halbinsel Gletscherküsten und Pinguinkolonien erschließen, stehen auf subantarktischen Inseln ebenfalls Seevögel und Robben im Blick. Guides halten laut Unternehmen Ausschau nach Eisbären, Pinguinen, Walen, Robben und Walrossen und begleiten Aktivitäten an Land und im Wasser.
Das Programm umfasst je nach Reise Wanderungen, Kajakfahren, Bergsteigen, Skifahren, Tauchen, Camping und Fotoworkshops. Interaktive Vorträge ergänzen diese Aktivitäten.
Oceanwide beschreibt sich als Familienunternehmen und gibt an, den überwiegenden Teil seiner Schiffe selbst zu besitzen und zu betreiben. Wijnand van Gessel ist nach Unternehmensangabe Eigentümer; sein Sohn Michel van Gessel ist CEO. Veranstalter und Schiffsbetrieb sind damit bei einem großen Teil der Flotte eng verbunden.
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