Crown Seaways
Die Crown Seaways wurde 1994 gebaut. Das Fährschiff mit IMO 8917613 hieß zuvor Crown of Scandinavia und später Nordic Crown.
Schiff ansehen: Crown SeawaysKreuzfahrt-Reederei
Kopenhagen (DK)
DFDS verbindet Personen- und Güterverkehr per Fähre mit Straßen-, Schienen- und Logistikleistungen; „Seaways“ ist Teil der älteren Geschäftsbezeichnung.
Die Crown Seaways wurde 1994 gebaut. Das Fährschiff mit IMO 8917613 hieß zuvor Crown of Scandinavia und später Nordic Crown.
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Die King Seaways ist eine 1987 gebaute DFDS-Kreuzfahrtfähre auf der Verbindung Newcastle–Amsterdam.
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Die frühere Pearl Seaways fährt heute als Nordic Pearl für Go Nordic Cruiseline auf der Nachtverbindung zwischen Kopenhagen und Oslo.
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Die DFDS-Fähre Princess Seaways verbindet IJmuiden bei Amsterdam und Newcastle auf einer rund 16 Stunden und 45 Minuten langen Nachtüberfahrt.
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Die DFDS-Fähre Sirena Seaways verbindet Paldiski in Estland mit Kapellskär in Schweden; das Schiff wurde 2002 gebaut und 2003 umgebaut.
Schiff ansehen: Sirena SeawaysDFDS ist eine dänische Fähr- und Logistikgruppe mit Hauptsitz in Kopenhagen. Sie verbindet Passagier- und Güterverkehr auf Fähren mit Straßen- und Schienentransport sowie Logistikleistungen. Der Name DFDS steht für Det Forenede Dampskibs-Selskab; „Seaways“ ist Teil der früheren Bezeichnung des Passagiergeschäfts. Heute verbindet das Netz europäische Länder untereinander sowie mit Türkiye und Nordafrika.
Der dänische Unternehmer Carl Frederik Tietgen initiierte 1866 den Zusammenschluss von vier dänischen Dampfschifffahrtsgesellschaften zu DFDS. Der Betrieb begann am 1. Januar 1867. Die junge Gesellschaft transportierte britische Waren und Kohle zu den wachsenden Industrie- und Energiemärkten Skandinaviens; in Gegenrichtung erhielten Landwirte Zugang zum britischen Markt für Lebensmittel und Rohstoffe. Die Schifffahrt verband so den Ausbau industrieller Produktion mit grenzüberschreitendem Handel.
Um 1900 reichten die Verbindungen weit über Nordeuropa hinaus: DFDS-Schiffe verbanden landwirtschaftliche Regionen am Schwarzen Meer mit dem Industriegebiet um Sankt Petersburg und fuhren auch in die Vereinigten Staaten. Die Flotte umfasste damals mehr als 120 Schiffe. Ende der 1960er-Jahre entwickelte DFDS einen Ro-Ro-Dienst, bei dem Lastwagen und Trailer über Rampen an Bord fahren konnten. Ab 1972 baute das Unternehmen zusätzlich Logistikleistungen aus. Damit ergänzte es den Fährtransport um den Weg der Güter auf dem Land.
Die heutigen Geschäftsbezeichnungen entstanden später aus dieser Entwicklung. Im Jahr 2010 ersetzten die Markennamen DFDS Seaways und DFDS Logistics die vorherigen Bezeichnungen. DFDS Seaways ordnet dabei das Passagier- und Fährgeschäft in eine Unternehmensgruppe ein, deren Angebot neben Fährüberfahrten auch Güterverkehr und logistische Transportketten umfasst.
Auf dem Ärmelkanal verkehren Dover Seaways, Delft Seaways und Dunkerque Seaways als Schwesterschiffe. Die drei Fähren sind laut Flottenübersicht jeweils 186 Meter lang und 28 Meter breit. Ihre ausgewiesene Kapazität beträgt 1.000 Passagiere und 250 Pkw. An Bord gibt es mehrere gastronomische Angebote, ein Café, Spielbereiche, Geschäfte und einen privaten Loungebereich; außerdem sind Einrichtungen für Berufskraftfahrer vorgesehen. Eigene Schiffsporträts beschreiben Dover Seaways, Delft Seaways und Dunkerque Seaways.
Die Kombination aus Passagierplätzen und Fahrzeugdeck zeigt, wie der Kanalfährbetrieb Urlaubs- und Geschäftsreisen mit dem Transport von Autos und gewerblicher Fracht verbindet. DFDS ist deshalb nicht nur ein Anbieter von Schiffsreisen: Die Fähre bildet einen Abschnitt einer längeren Verkehrsverbindung, an die Straßen-, Schienen- und Logistikleistungen anschließen.
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