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Wissensportal · Lexikon und Grundlagen

Beaufort, Windstärke und Seewetterbericht

Die Beaufort-Skala fasst Windstärke in Stufen zusammen. Sie ist keine Wellenhöhe: Ein Seewetterbericht kann Windstärke, Böen und Seegang als getrennte Elemente aufführen. Der Deutsche Wetterdienst ordnet der international gebräuchlichen Skala Werte von 0 für Windstille bis 12 für Orkan zu.

Windstärke und Böen auseinanderhalten

Eine Windangabe in Beaufort beschreibt im Seewetterbericht den mittleren Wind über einen länger andauernden Zeitraum. Eine Böe ist dagegen eine zeitweilige Verstärkung. Besonders bei Schauern kann sie deutlich über dem Mittelwind liegen; aus der Beaufort-Zahl allein lässt sich deshalb nicht ablesen, wie hoch einzelne Böen ausfallen.

Lesen Sie Wind und Wellen getrennt: Der Wind ist eine meteorologische Größe, Wellenhöhe und -periode beschreiben den Seegang. Eine Windstärke lässt sich daher nicht ohne weitere Angaben in eine bestimmte Wellenhöhe übersetzen.

Vorhersage ist nicht Klimamittel

Ein Seewetterbericht bezieht sich auf konkrete Gebiete und Vorhersagezeiträume. Klima beschreibt dagegen die Gesamtheit meteorologischer Zustände über einen längeren Zeitraum; der DWD nennt für Klimabetrachtungen üblicherweise 30-jährige Mittelungsperioden. Eine saisonale Klimabeschreibung kann typische Bedingungen einordnen, ersetzt aber keine aktuelle Vorhersage für einen bestimmten Tag oder Seeabschnitt.

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