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SCHIFFSPORTRÄT

Swiss Jewel

Scylla Flussschiffe

Swiss Jewel, später Thurgau Prestige: Namensgeschichte des 2009 gebauten Flusskreuzfahrtschiffs.

Swiss Jewel – KI-generierte Illustration

Abbildung: KI-generiert (AI-generated).

Schiffsidentität und Namensgeschichte

Die Swiss Jewel entstand 2008/09 für den Flusskreuzfahrtverkehr: Vahali baute den Rumpf in Belgrad, anschließend wurde das Schiff bei Da-Capo in den Niederlanden ausgebaut. Am 26. März 2009 wurde es an die Eignergesellschaft UBS Switzerland AG übergeben und in Basel unter der Registernummer 1906 eingetragen. Die ENI 07001906 und das Rufzeichen HE7300 identifizierten das Schiff im Register. Das Management lag zunächst bei Scylla Tours.

Die Eigentümerangaben änderten sich im Lauf der Jahre: Ab Juli 2010 führte die Quelle die Scylla AG als Eignerin; im Mai 2016 ging das Schiff an die RSR Schifffahrt AG über. Anfang 2018 erhielt es den Namen Thurgau Prestige. Die Swiss Jewel und die Thurgau Prestige sind damit zwei zeitlich aufeinanderfolgende Namen desselben 2009 gebauten Schiffs.

Ausstattung und Einsatz ab 2018

Für die Thurgau-Prestige-Phase 2018 nennt die Schiffschronik auf drei Decks 41 Zweibettkabinen, sieben Junior Suiten und 14 Master Suiten. Für die Master Suiten nennt die Quelle jeweils 30 Quadratmeter, einen begehbaren Schrank und eine Badewanne. Diese Angaben beschreiben die damalige Ausstattung und sind nicht als heutiger Kabinenstand zu verstehen.

Die Thurgau Prestige sollte auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen eingesetzt werden. Nach der offiziellen Taufe in Basel am 15. März 2018 lief sie zu einer Tauffahrt nach Frankfurt am Main und zurück aus. Damit verbindet die Geschichte der Swiss Jewel den Bau und die erste Betriebsphase unter diesem Namen mit einer dokumentierten späteren Namens- und Ausstattungsphase als Thurgau Prestige.

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