SCHIFFSPORTRÄT
Fidelio
Chervona Ruta Donauschiffe
Die MS Fidelio wurde 1995 gebaut und nach einer vollständigen Renovierung 2025 vom Betreiber mit 146 Passagierplätzen für Donaukreuzfahrten angeboten.
AUF EINEN BLICK
Daten und Fakten zur Fidelio
Stand: 16.10.2026.
- Baujahr
- 1995
- Länge
- 110 m
- Passagiere
- 146
- Decks
- 3 + Sonnendeck
- Breite
- 11,4 m
- Werft
- Scheepswerf Peters B.V., Kampen
- Flagge
- Ukraine
- Registerhafen
- Kyiv
- Bordwährung
- EUR
- Restaurants
- 1
- Pools
- 1
Abbildung: KI-generiert (AI-generated).
Schiff und Ausstattung
Die MS Fidelio wurde 1995 in den Niederlanden gebaut und 2025 vollständig renoviert. Der Betreiber nennt eine Länge von 110 Metern, eine Breite von 11,4 Metern und nach der Renovierung eine Kapazität von 146 Passagieren. Das Schiff hat drei Passagierdecks sowie ein Sonnendeck. An Bord befinden sich ein Restaurant, eine Lounge mit Bar, eine Sauna und ein Fitnessraum. Auf dem Sonnendeck gibt es einen unbeheizten Außenpool. Bei niedrigem Wasserstand kann die Besatzung ihn leeren, um den Tiefgang zu verringern; währenddessen ist der Pool nicht nutzbar. Die Bordwährung ist der Euro.
Die Kabinen sind Außenkabinen und etwa 14 Quadratmeter groß. Zur Ausstattung gehören Dusche und WC, Föhn, Satellitenfernsehen, Radio, Telefon, Safe sowie individuell regelbare Heizung und Klimaanlage. Die Fenster der Kabinen auf dem Hauptdeck lassen sich nicht öffnen; die Kabinen auf dem Mitteldeck haben Panoramafenster. So unterscheidet sich die Kabinenausstattung je nach Deck.
Identität und Heimathafen
Die Registrierungsdaten führen das Schiff unter ENI 04801210 und MMSI 272125500. Diese Kennungen verbinden den Namen Fidelio mit der Bauwerft Scheepswerf Peters B.V. in Kampen und dem Baujahr 1995. In der Registerhistorie ist zunächst Basel und seit Juni 2012 Kiew als Registerhafen genannt. Aktuelle AIS-Daten führen die ukrainische Flagge.
Donaukreuzfahrten und Landzeit
Die veröffentlichten Programme führen die Fidelio auf elftägigen Donaukreuzfahrten zwischen Turnu Măgurele und Wien. Das dokumentierte Angebot für den 22. Mai 2026 verläuft flussaufwärts über Vidin und Belgrad nach Novi Sad und Vukovar, dann über Mohács, Budapest und Bratislava nach Wien. Der Reiseplan verbindet Stadtaufenthalte mit langen Flusspassagen: In Budapest ist eine Übernachtung vorgesehen, während die Fahrt durch das Eiserne Tor als eigener landschaftlicher Abschnitt beschrieben wird. An den Stationen sieht das Programm geführte oder individuelle Stadterkundungen vor.
Für Vidin nennt das Programm Zeit zur eigenen Erkundung und einen optionalen Besuch der Festung Baba Vida. In Novi Sad ist ein freier Vormittag vorgesehen; später folgt Vukovar mit Zeit für einen individuellen Rundgang oder eine optionale Führung. Budapest erhält zwei Reisetage: Auf die geführte Stadtrundfahrt und die Übernachtung folgt ein weiterer Aufenthalt, bevor das Schiff am Abend weiterfährt. Diese Abfolge macht die längeren Stadtaufenthalte im Vergleich zu den reinen Flusspassagen sichtbar.
Auch für 2027 listet der Betreiber elftägige Abfahrten in beiden Richtungen. Die Routenangaben nennen dabei unter anderem Bratislava, Budapest, Mohács, Vukovar, Belgrad und Vidin. Je nach Fahrtrichtung wechseln Turnu Măgurele und Wien ihre Rolle als Ein- und Ausschiffungshafen.