AUF EINEN BLICK
Daten und Fakten zur AIDAprima
Stand: 16.10.2026.
- Länge
- 300 m
- Passagiere
- 3.300
- Breite
- 37,6 m
- Werft
- Mitsubishi Heavy Industries, Nagasaki
- Flagge
- Italien
- Registerhafen
- Genua
- Restaurants
- 12
Die AIDAprima gehört zu einer für AIDA Cruises entwickelten Schiffsgeneration, deren erstes Schiff 2016 in Dienst ging. Mitsubishi Heavy Industries (MHI) übergab sie am 14. März 2016 auf der Werft in Nagasaki an die Reederei. Noch am selben Tag begann die Überführungsfahrt nach Hamburg. MHI kündigte damals an, dass die erste reguläre Reise am 30. April von dort starten sollte; die angekündigte Route führte über Rotterdam, Zeebrugge, Le Havre und Southampton. Die Taufe war für den 7. Mai im Rahmen des Hamburger Hafengeburtstags vorgesehen.
Bau und Indienststellung
Gebaut wurde die AIDAprima bei MHI in Nagasaki. Bei der Übergabe maß sie laut Werft 300 Meter und verfügte über 18 Decks, 1.643 Kabinen und eine Vermessung von 125.000 BRZ. MHI hob bei diesem Neubau unter anderem ein Luftschmiersystem am Rumpf sowie weitere Maßnahmen zur Energieeffizienz hervor. Bei diesem System werden Luftblasen unter den Schiffsboden geblasen, um die Reibung zwischen Rumpf und Wasser zu verringern.
Räume für Freizeit an Bord
Ein prägendes Element des Bordkonzepts ist der Beach Club unter einem lichtdurchlässigen Foliendom. Das Dach schützt den Bereich vor Wetter, ohne ihn wie einen vollständig geschlossenen Innenraum wirken zu lassen. Das Activity-Deck Four Elements verbindet Wasser- und Bewegungsangebote: Dort befinden sich eine Doppel-Wasserrutsche, ein Kletterparcours und ein Lazy River. Das Foliendach dieses Bereichs kann geöffnet werden. Damit wechseln die Nutzungsmöglichkeiten je nach Wetter zwischen geschütztem und offenem Deck.
Weitere im AIDA-Schiffsporträt genannte Bereiche sind das Theatrium, der Veranstaltungsort Nightfly und das Organic Spa. Auf dem Lanai-Deck liegen Infinity-Pools; ein gläserner Skywalk ergänzt die Aussichtspunkte.
Kabinen und Rückzugsorte
AIDA beschreibt mehrere Kabinenvarianten, darunter Lanai-Kabinen mit einem Wintergarten, der sich zur Veranda hin öffnen lässt. Bei bestimmten Veranda-Komfortvarianten nennt die Reederei außerdem einen begehbaren Kleiderschrank oder ein getrenntes Bad und WC. Das sind Ausstattungsmerkmale einzelner Kategorien und nicht pauschal auf jede Kabine zu übertragen.
Restaurants und gemeinsames Essen
Die Werft zählte bei der Übergabe zwölf Restaurants. Das aktuelle AIDA-Porträt führt unter anderem Fuego, East, Weite Welt, Bella Donna, French Kiss und Casa Nova auf. Die Auswahl reicht damit über ein einzelnes Hauptrestaurant hinaus und umfasst unterschiedliche kulinarische Konzepte. Bereits bei der Übergabe nannte MHI außerdem 18 Bars, eine bordeigene Brauerei, eine Diskothek, ein Casino und Geschäfte. Im Zentrum des Atriums liegt ein über drei Etagen reichender Theaterbereich. Diese Einrichtungen ergänzen die Restaurants um unterschiedliche Treffpunkte für den Abend.
Hamburg und der Reisebeginn
Die Verbindung nach Hamburg gehört zur frühen Einsatzgeschichte der AIDAprima. Nach der Übergabe in Japan begann die Reise zum europäischen Ausgangshafen. Die im März 2016 angekündigten ersten regulären Kreuzfahrten verbanden Hamburg mit Hafenstädten in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Großbritannien. Damit stand zum Beginn ihrer Laufbahn eine westeuropäische Metropolenroute im Mittelpunkt. Bei der Übergabe wechselte das Schiff von der japanischen zur italienischen Flagge.
Als Schwesterschiff bietet die AIDAperla einen Vergleich innerhalb derselben Baureihe; Informationen zur Reederei stehen bei AIDA Cruises. Die beiden Schiffe verbinden die überdachten Freizeitbereiche mit besonderen Kabinenformen wie der Lanai-Kabine. Für die AIDAprima dokumentiert die Werft zum Zeitpunkt der Übergabe zudem eine Breite von 37,6 Metern und eine Unterbringung für bis zu 3.286 Passagiere bei 1.643 Kabinen.