Kreuzfahrthafen
Giurgiu: Donauhafen am rumänischen Ufer
Passagierhafen Ramadan, Piața Unirii mit Uhrturm sowie Bahn- und Busbahnhof in Giurgiu.
Hafenkarte Giurgiu
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Giurgiu am Donauhafen Ramadan
Giurgiu liegt am linken, rumänischen Ufer der Donau und ist eines der Hafenziele für Flusskreuzfahrten. Im Passagierbereich Ramadan stehen vier Liegeplätze an einer 400 Meter langen Uferstrecke zur Verfügung; von dort besteht direkter Zugang zur Fahrrinne. Der Hafensektor liegt südlich bis südöstlich des alten Stadtzentrums.
Piața Unirii und der Uhrturm
Im Zentrum liegt Piața Unirii mit dem Turnul Ceasornicului. Der Uhrturm entstand gegen Ende des 18. Jahrhunderts zunächst als Beobachtungspunkt an den Zugängen zur befestigten Anlage. Weil es häufig brannte, diente er später vor allem als Feuerwache; nach dem Ende der osmanischen Herrschaft entwickelte er sich zum Wahrzeichen Giurgius. Die Stadtstruktur wurde ab 1830 konzentrisch um den Turm angelegt. 1831 ergänzte Moritz von Otto das Netz durch radial verlaufende Straßen. Für die Pflasterung nutzte man auch Steine aus den Befestigungsmauern und der Donau. Im historischen Zentrum steht außerdem die Sfânta Treime-Kirche.
Kreismuseum und Stadtgeschichte
Das Kreismuseum entstand 1934 auf Initiative der Präfektur Vlaşca und trägt den Namen des in Giurgiu geborenen Archäologen Teohari Antonescu. Seine historische Sammlung umfasst Dokumente, Waffen, Orden, Gemälde und Uniformen. Ein ausgestelltes altes Uhrwerk stammt aus dem Giurgiuer Uhrturm des 19. Jahrhunderts. Auch die Verkehrsgeschichte ist vertreten: Ein Modell des Zuges Călugăreni erinnert an die 1869 eröffnete Bahnverbindung zwischen Bukarest Filaret und Giurgiu. Die 1977 zum Unabhängigkeitsjubiläum neu geordnete Geschichtsausstellung wurde 2003 stärker auf Stadt, Festung und Region ausgerichtet; die archäologische Abteilung reicht von der Vorgeschichte bis ins Mittelalter.
Kathedrale und Rathaus
Die Bischofskathedrale Adormirea Maicii Domnului wurde zwischen 1847 und 1852 errichtet und 1854 geweiht. Sie steht unmittelbar neben einer halb unterirdischen Kirche aus der Zeit der osmanischen Besatzung. Das heutige Rathaus wurde in den 1930er-Jahren als Wohnheim der ersten Schule für Fischerei, Fischzucht und Schifffahrt gebaut; die Stadtverwaltung übernahm das Gebäude 1996.
Gara Giurgiu und der Busbahnhof
Gara Giurgiu liegt nordwestlich des Zentrums und ist vom eigenständigen Bahnhof Giurgiu Nord zu unterscheiden. Am 1. Juni 2024 nahm CFR Călători den direkten Personenverkehr zwischen Bukarest und Gara Giurgiu wieder auf. Die Autogara Smaranda befindet sich am Bulevardul CFR 5 im Bahnhofsviertel.
Giurgiu und Bukarest als Reiseziele
Karpaten verbindet die beiden Reiseziele Giurgiu und Bukarest in einem Ausflugsangebot mit Ankunft am rumänischen Hafen und anschließendem Besuch in der Hauptstadt.