Zum Inhalt

Kreuzfahrthafen

Xanten - Rheinkreuzfahrthafen

Xanten am Niederrhein: Römermuseum über den Großen Thermen, römische Herberge und Handwerkerhäuser sowie Hinweise zum Anlegertransfer bei der MS SE-MANON.

Hafenkarte Xanten

Schematische Hafenkarte von Xanten mit Schiffsanleger am linken Rheinufer, Stadtzentrum beim Dom St. Viktor und Bahnhof Xanten sowie einer Infokarte zum Flughafen Düsseldorf. Karte vergrößern ↗
Der Schiffsanleger liegt am linken Rheinufer östlich des Xantener Zentrums. Der Bahnhof liegt westlich der Altstadt. Schematische Lagekarte; Flughafen Düsseldorf als Orientierungspunkt für die weitere Reise. Geografische Orientierung: © OpenStreetMap-Mitwirkende (openstreetmap.org/copyright). Grafik: Max-TD / OpenAI · KI-generierte schematische Lagekarte

Hafenkarte Xanten

100 %
Schematische Hafenkarte von Xanten mit Schiffsanleger am linken Rheinufer, Stadtzentrum beim Dom St. Viktor und Bahnhof Xanten sowie einer Infokarte zum Flughafen Düsseldorf.
Schiffsanleger Xanten
Am Schiffsanleger von Xanten starten außer den Ausflugsschiffen in Xanten auch die rheinkreuzfahrten

Foto: Dago Wiedamann

Am zweiten Tag der mehrtägigen SE-Tours-Rheinkreuzfahrt mit der MS SE-MANON erreicht das Schiff am Nachmittag Xanten. Beim beschriebenen Anlauf fährt der Nibelungen-Express vom Anleger ins Ortszentrum. Dort liegen der St.-Viktor-Dom und die historische Altstadt; der Archäologische Park Xanten erschließt die römische Stadt Colonia Ulpia Traiana. Für den Ausflug gehören die konkrete Liegezeit und der angebotene Transfer zusammen. Hafenankunft und Weg in die Stadt sind getrennte Abschnitte des Landgangs.

Römermuseum und Große Thermen

Das Römermuseum steht über den originalen Grundmauern der Eingangshalle der Großen Thermen von Colonia Ulpia Traiana. Die Halle war mit 70 mal 22 Metern eines der größten Gebäude der antiken Stadt. Neben dem Museumsbau schützt ein Gebäude aus Stahl und Glas die ausgegrabenen Thermen vor Sonne, Wind und Regen. Stege führen an Resten von Badebecken, Feuerstellen und Heizungsschächten vorbei.

Die Ausstellung behandelt rund 400 Jahre römische Geschichte in Xanten und zeigt zahlreiche Originalfunde aus Colonia Ulpia Traiana sowie den Legionslagern Vetera I und Vetera II. Ihr Auftakt stellt das Leben in Germanien vor der Ankunft der römischen Armee am Rhein dar. Ein germanisches Haus veranschaulicht das Zusammenleben von Menschen und Tieren unter einem Dach. Weitere Bereiche führen in die römische Stadt, ihre öffentlichen Monumentalbauten und die Bevölkerung ein; ein späterer Abschnitt behandelt die Zerstörung der Stadt durch die Franken am Ende des dritten Jahrhunderts.

Herberge und Handwerkerhäuser

Die Nachbauten der Herberge und der Handwerkerhäuser ergänzen die monumentalen Thermen um Einblicke in Wohnen, Reisen und Arbeit. Die Herberge lag in der antiken Stadt nahe dem Hafen. Zu ihrem Komplex gehören eine Küche, Kräutergärten, eine Taberna und nachgebaute Bäder. Hypokausten, Wandmalereien und Wasserbecken zeigen Bestandteile der Badeanlage.

Drei Handwerkerhäuser veranschaulichen das Leben und Arbeiten in der Colonia Ulpia Traiana. Zu den dargestellten Berufen gehören Schmiede und Weberinnen. Eines der Häuser ist innen hohl; an ihm lässt sich der Aufbau eines Lehmfachwerkhauses und die römische Bautechnik nachvollziehen. Ein Schutzdach daneben bewahrt besonders gut erhaltene Grundmauern.

Altstadt und Rückweg zum Anleger

Im Ortszentrum führt der Landgang außerdem zum St.-Viktor-Dom und durch die historische Altstadt. Beim beschriebenen Anlauf der MS SE-MANON erfolgt der Transfer mit dem Nibelungen-Express. Für die Rückkehr sind die Liegezeit und die für die eigene Fahrt mitgeteilte Alle-an-Bord-Zeit maßgeblich. Für eine eigene Weiterfahrt vor oder nach der Kreuzfahrt sind Transfer und Zeitreserve einzuplanen.

Zuletzt bearbeitet am Korrektur oder Ergänzung melden