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Kreuzfahrthafen

Mannheim am Rhein: Rheinkai und Hafenstadtgeschichte

Mannheim: der 2023 benannte Fahrgastschiffsbereich am Rheinkai, die Entstehung der Quadratestadt und die Geschichte des Rheinhafens.

Hafenkarte Mannheim

Schematische Hafenkarte von Mannheim mit Fahrgastschiffsanlegern am Rheinkai auf der rechten Rheinseite und Innenstadt östlich davon; separate Flughafeninformation zu Frankfurt (FRA). Karte vergrößern ↗
Mannheim: Fahrgastschiffsanleger am Rheinkai und Innenstadt auf derselben Rheinseite. Die separate Flughafeninformation nennt Frankfurt (FRA). Grafik: Max-TD / OpenAI · KI-generierte schematische Lagekarte

Hafenkarte Mannheim

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Schematische Hafenkarte von Mannheim mit Fahrgastschiffsanlegern am Rheinkai auf der rechten Rheinseite und Innenstadt östlich davon; separate Flughafeninformation zu Frankfurt (FRA).

Der Rheinkai für Fahrgastschiffe

Der Rheinkai ist der benannte Anlaufbereich für Fahrgastschiffe in Mannheim. Eine Mitteilung des Staatlichen Hafenamts vom 12. Dezember 2023 führt Liegeplätze zwischen Rheinkilometer 424,700 und 425,060 auf. Der kilometerbezogene Abschnitt verortet den Fahrgastkai an der Mannheimer Rheinfront.

Wie Mannheim zur Planstadt wurde

Mannheims Lage am Zusammenfluss von Rhein und Neckar gab der Stadtgründung ihren strategischen Rahmen. Kurfürst Friedrich IV. plante zu Beginn des 17. Jahrhunderts eine Festung und eine Stadt als zusammengehörige Doppelanlage. Am 17. März 1606 wurde der Grundstein gelegt; 1607 erhielt Mannheim seine Privilegien. Barthel Janson entwarf das rechtwinklige Straßensystem der Planstadt, aus dem die Mannheimer Quadrate hervorgingen. Die Quadrate geben der Innenstadt ihre klar gegliederte Form und veranschaulichen die planmäßige Anlage. Auf dem heutigen Schlossplatz lag zuvor das Dorf Mannheim, das vermutlich in der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts entstand. Um 1440 zählte es rund 500 Einwohner und gehörte zu den größeren Dörfern der Kurpfalz. Beim Bau der Festung und Stadt bot Friedrich IV. den Bewohnern den Tausch ihrer Häuser und Entschädigung für ihre Grundstücke an. Viele siedelten schließlich in die neue Stadt um; im Dreißigjährigen Krieg wurden Festung und Stadt wenige Jahre später nahezu vollständig zerstört.

Vom Freihafen zu mehreren Hafenbecken

Im 19. Jahrhundert gewann die Rheinschifffahrt gegenüber der zuvor bedeutenderen Neckarschifffahrt an Gewicht. Der 1828 eingerichtete zollbegünstigte Freihafen begann mit einer einfachen Anlegestelle unterhalb der Schiffsbrücke; sie bestand aus miteinander verbundenen Nachen und einem Steg. 1840 wurde das erste Hafenbecken mit Zufahrt vom Rhein eröffnet. Am Hafenkopf lag das Hôtel de l’Europe, in dem Rheintouristen abstiegen, die per Dampfschiff ankamen. Das Hafengebiet war zugleich Arbeiterquartier und repräsentative Adresse. Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wurden Mühlauhafen und Verbindungskanal angelegt; um 1900 entstand der Industriehafen in den Schleifen von Alt-Neckar und Alt-Rhein.

Weitere Ziele am Rhein

Für den Vergleich weiterer Stationen auf dem Rhein bieten sich die Hafenprofile zu Linz am Rhein, Königswinter und Xanten an. Die Orte zeigen weitere eigenständige Landgangsziele entlang des Flusses.

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