SCHIFFSPORTRÄT
Johannes Brahms
Swiss Excellence River Cruise Flussschiffe
Flussschiff mit 40 Außenkabinen, Restaurant, Loungebar und Sonnendeck.
AUF EINEN BLICK
Daten und Fakten zur Johannes Brahms
Stand: 19.10.2026.
- Baujahr
- 1998
Bau und Namensgeschichte
Die Johannes Brahms fährt unter der ENI 04033510. Die Scheepswerf Peters in Kampen baute das Schiff 1998 unter der Rumpfnummer 461 für Hapag-Lloyd Flusskreuzfahrten. Im Juni desselben Jahres wurde es in Dresden als Eurostar getauft. 2003 fuhr es als Eurodiamond bei Viking River Cruises, ab 2006 unter dem Namen Johannes Brahms bei Austrian River Cruises und ab 2015 bei der Dutch Cruise Line. Heute ist Maasbracht in den Niederlanden als Heimathafen angegeben. Das Schiff gehört zur Gruppe der Flussschiffe.
Kabinen, Maße und Bereiche an Bord
Die Johannes Brahms ist 81,95 Meter lang und 9,50 Meter breit. Ihre 40 Außenkabinen verteilen sich auf zwei Passagierdecks und bieten insgesamt 80 Gästebetten. Jede Kabine misst rund elf Quadratmeter und ist mit Dusche und WC, Haartrockner, Safe, Telefon, Flachbildfernseher, Minibar sowie individuell regelbarer Klimaanlage ausgestattet. Die Betten sind fest installiert; laut Anbieter gibt es keine Klappbetten. Eine Renovierung im Winter 2024/25 erneuerte das Schiff.
Der Anbieter nennt die Loungebar mit Tanzfläche und das Sonnendeck mit Liegestühlen als Gästebereiche. Ein Treppenlift verbindet die Passagierdecks. Als weitere technische Daten sind 1,10 Meter Tiefgang, eine 230-Volt-Stromversorgung und 21 Besatzungsmitglieder angegeben. Das Schiff fährt unter niederländischer Flagge. Die Kabinenfenster lassen sich wegen ihrer Lage nahe der Wasseroberfläche nicht öffnen.
An Bord gibt es ein Restaurant mit europäischer Küche und landestypischen Spezialitäten. Morgens wird ein Frühstücksbuffet angeboten; mittags und abends können Gäste aus mehreren Gängen wählen. Nachmittags serviert das Team im Salon Kaffee oder Tee mit Gebäck. Die kompakte Bauweise ermöglicht Fahrten auf schmalen Wasserstraßen und das Anlegen in Innenstädten.
Ein historischer Ostsee-Einsatz
Am 23. Mai 2011 lief das Schiff in Kaliningrad ein. Von Danzig führte die Route über die Mottlau und die Tote Weichsel zum Frischen Haff; anschließend ging es über Elbing und Tolkemit weiter nach Kaliningrad. Für diese Passage waren geschützte Zeitfenster und eine geeignete Wetterlage wichtig. Die Fahrt war eine außergewöhnliche historische Überführung und keine reguläre Seereiseroute.