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Kreuzfahrt-Reederei

Lindblad Expeditions

New York, New York (US)

Lindblad Expeditions verbindet Expeditionsreisen mit Naturbeobachtung und Wissensvermittlung. Die Unternehmensgeschichte reicht zu den Reisen von Lars-Eric Lindblad zurück; Sven Lindblad gründete die Gesellschaft 1979.

Lindblad Expeditions
Kontaktort New York, New York (US)
Schiffe 3 Schiffe im Verzeichnis
Reiseart Kreuzfahrten
Reederei Lindblad Expeditions

Schiffe von Lindblad Expeditions

Über Lindblad Expeditions

Lindblad Expeditions verbindet Reisen in abgelegene Naturregionen mit Erkundungen an Land und auf dem Wasser. Expeditionsteams vermitteln Wissen über Natur, Wissenschaft und Kultur. Das Unternehmen beschreibt unmittelbares Erleben außergewöhnlicher Orte als Grundlage einer dauerhaften Verbundenheit mit ihrem Schutz.

Von den ersten Reisen zur Gründung

1966 brachte Lars-Eric Lindblad Touristen in die Antarktis. Im folgenden Jahr führte er internationale Reisende auf die Galápagosinseln. Sein Sohn Sven gründete Lindblad Expeditions 1979, um die Expeditionsidee weiterzuführen. Das Unternehmen weitete seine Zielgebiete unter anderem auf Baja California und die Hohe Arktis aus.

Zusammenarbeit mit National Geographic

2004 begann die Zusammenarbeit mit National Geographic. Sie verbindet dessen Erfahrung in Wissenschaft, Bildung und visueller Erzählung mit Lindblads Erfahrung im Expeditionskreuzfahrtgeschäft. Die Partnerschaft wurde bis 2040 verlängert. Schiffe führen den Namen National Geographic im Rahmen dieser Zusammenarbeit; die Expeditionsreisen nutzen fachliche Vermittlung und eine begleitende Dokumentation von Natur und Kultur.

Ein Schiff als Arbeitsbasis der Expedition

Die National Geographic Explorer steht für die Entwicklung eines Schiffes vom norwegischen Linienverkehr zum Expeditionsschiff. Ulstein Hatlø baute den 108 Meter langen Rumpf 1982 als kombiniertes Passagier- und Frachtschiff für die Reederei Troms Fylkes Dampskipsselskap. Von 1982 bis 2003 fuhr es regelmäßig zwischen Bergen und Kirkenes; 86 Passagierkabinen gehörten zur ursprünglichen Ausstattung. Bei einem Umbau wurde ein großer Heckkran entfernt und am Heck zusätzliche Kabinen eingebaut. Nach dem Wechsel des Namens in Midnatsol II 2003 und Lyngen 2005 wurde es 2008 als National Geographic Explorer in die Flotte von Lindblad Expeditions aufgenommen.

Für die Expeditionsnutzung wurde das Schiff umgebaut. Es bietet Platz für 148 Gäste und führt Zodiacs, Kajaks sowie ein ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug für Erkundungen unter der Wasseroberfläche mit. Eine offene Brücke ermöglicht Gespräche mit Kapitän und Offizieren; Kartenraum, Bibliothek und Beobachtungssalon ergänzen die Aufenthaltsbereiche. Abends bespricht das Expeditionsteam bei einem täglichen Recap Beobachtungen des Tages und ordnet sie in die Natur- und Kulturgeschichte der besuchten Region ein.

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