Seekrankheit: Vorbereitung und Ansprechstellen
Seekrankheit ist eine Form der Bewegungskrankheit. Sie kann sich unter anderem durch Übelkeit, Schwindel, Schwitzen und Erbrechen zeigen. Wie empfindlich jemand auf Bewegung reagiert, ist individuell verschieden; Beschwerden können sich allmählich entwickeln.
Vorab mögliche Maßnahmen besprechen
Wenn Sie schon wissen, dass Sie auf Schiffsbewegungen empfindlich reagieren, sprechen Sie vor der Reise mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke über passende Möglichkeiten. Das ist besonders wichtig, wenn Sie Medikamente erwägen, andere Arzneimittel einnehmen, eine Vorerkrankung haben oder ein Kind betroffen ist: Mittel gegen Bewegungskrankheit können Nebenwirkungen haben und medizinische Gegenanzeigen aufweisen. Aus diesem Grund lassen sich Wirkstoff oder Dosierung nicht pauschal empfehlen.
Die CDC beschreibt auch Verhaltensmaßnahmen, die manchen Menschen helfen können: einen sichtbaren Horizont als Orientierung suchen und Lesen oder andere visuelle Tätigkeiten vermeiden. Diese Maßnahmen sind nicht in jeder Situation möglich und wirken nicht für alle gleich.
Bei Beschwerden an Bord
Wenn Beschwerden auftreten oder Sie sich unsicher fühlen, wenden Sie sich an das Bordmedizinische Zentrum und folgen Sie dessen Anweisungen. Die medizinische Einrichtung des Schiffs kann die Situation beurteilen und klären, ob weitere Versorgung nötig ist. Bei einer persönlichen Vorerkrankung oder besonderen Bedürfnissen sollten Sie die medizinischen Möglichkeiten des konkreten Schiffs bereits vor der Buchung erfragen.