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Kreuzfahrthafen

Kalocsa Kreuzfahrthafen

Kalocsa an der Donau: Anleger bei Meszes, Stadtgeschichte, erzbischöfliche Bibliothek, Kathedrale und Paprikamuseum.

Hafenkarte Kalocsa

Schematische Hafenkarte von Kalocsa mit den Flusskreuzfahrt-Anlegern Kalocsa 1 und 2 am östlichen Donauufer bei Meszes, dem Stadtzentrum am Szentháromság tér und dem zentralen Busbahnhof am Malatin tér. Die regionale Nebenkarte zeigt den nördlich gelegenen Flughafen Budapest (BUD). Karte vergrößern ↗
Kalocsa: Flusskreuzfahrt-Anleger Kalocsa 1 und 2 bei Meszes, Stadtzentrum am Szentháromság tér und zentraler Busbahnhof am Malatin tér. Der Flughafen Budapest (BUD) erscheint in einer regionalen Nebenkarte. Grafik: Max-TD / OpenAI · KI-generierte schematische Lagekarte

Hafenkarte Kalocsa

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Schematische Hafenkarte von Kalocsa mit den Flusskreuzfahrt-Anlegern Kalocsa 1 und 2 am östlichen Donauufer bei Meszes, dem Stadtzentrum am Szentháromság tér und dem zentralen Busbahnhof am Malatin tér. Die regionale Nebenkarte zeigt den nördlich gelegenen Flughafen Budapest (BUD).

Kalocsa liegt im Süden Ungarns an der Donau. Die Kreuzfahrtanleger Kalocsa 1 und 2 befinden sich bei Meszes am östlichen, linken Ufer; der historische Stadtkern liegt landeinwärts.

Die Kreuzfahrtanleger bei Meszes

MAHART Ports führt Kalocsa 1 bei Flusskilometer 1515,7 und Kalocsa 2 bei 1515,6. Die beiden Kreuzfahrtliegeplätze liegen nahe beieinander.

Orientierung im Stadtzentrum

Im historischen Zentrum nennt die Stadtverwaltung den Szentháromság tér das Herz der Innenstadt. Um den Platz stehen die Kathedrale und die Kanonikerhäuser. Am Malatin tér 4 befindet sich der zentrale Busbahnhof mit Fahrkartenschalter.

Stadtgeschichte und Paprikakultur

Kalocsas kirchliche Bildungs- und Kultureinrichtungen entwickelten sich im 18. Jahrhundert. Erzbischof Gábor Patachich gründete 1733 ein Priesterseminar, das zunächst im erzbischöflichen Gasthof untergebracht war. Ein neues Seminargebäude wurde 1764 fertiggestellt; das Gymnasium entstand 1765 im frei gewordenen alten Gebäude, und die Piaristen übernahmen seine Leitung. Erzbischof Batthyány gründete 1768 die erste Druckerei der Stadt. 1782 ließ Adam Patachich seine 16.000 Bände umfassende Privatbibliothek mit der Kapitelbibliothek zur heutigen erzbischöflichen Bibliothek zusammenführen.

Auch die Bauten um den Szentháromság tér spiegeln diese Entwicklung: Die Hauptkathedrale entstand von 1735 bis 1754, das erzbischöfliche Schloss von 1776 bis 1781 und die Kanonikerhäuser am Platz zwischen 1776 und 1796. 1737 entstand in Kalocsa die erste Zunft, die der Stiefelmacher. Bei der Erhebung von 1769 lebten 90 Handwerker in der Stadt. Zwischen 1774 und 1795 wurde am Gymnasium intensiv Schultheater gespielt. Am Ende des 18. Jahrhunderts hatte Kalocsa mehr als 7.000 Einwohner.

Zur regionalen Kultur gehört die Paprika. Das Besucherzentrum am Szent István király út vereint ein Paprikamuseum mit einer stadtgeschichtlichen und einer weinbezogenen Ausstellung. Die Paprikaschau behandelt die Bedingungen der Anbaugebiete; die Weinausstellung stellt Weine aus den Regionen Hajós, Csongrád und Kunság vor.

Kalocsa im Donau-Reiseverlauf

Der Überblick zu Kreuzfahrten in Ungarn stellt die Ziele des Landes vor; die Seite zur Donaukreuzfahrt und ihren Routen vergleicht mitteleuropäische Stadtfolgen mit längeren Fahrten flussabwärts. Im Hafenverzeichnis nach Ländern lassen sich Fluss- und Seehäfen nach Land einordnen.

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