Kreuzfahrthafen
Remich: Moselhafen, Altstadt und Weinberge
Remacum, Uferpromenade, historische Gassen, Pfarrkirche, Weinlagen und Flussfahrten im luxemburgischen Remich.
Hafenkarte Remich
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Remich liegt an der Mosel im Südosten Luxemburgs. In der Antike trug der Ort den Namen Remacum und war als Siedlung von Fischern und Schiffern bekannt. Remich ist einer der Flusshäfen Luxemburgs an der Mosel.
Fischerort und Flussverkehr
Wiederholte Zerstörungen führten in vergangenen Jahrhunderten zum Bau von Befestigungen; Reste davon erinnern an die wechselvolle Geschichte des Ortes. Auf dem Fluss verkehren Binnenschiffe und Yachten; Ausflugsfahrten führen in das Dreiländereck.
Die Navi-Tour startet am Quai de la Moselle in Remich. Eine für 2027 angebotene Reise der MS Symphonie führt am sechsten Reisetag von Trier über Grevenmacher nach Remich; für den siebten Tag ist die Ausschiffung in Remich vorgesehen.
Promenade und historische Gassen
Die Moselpromenade ist drei Kilometer lang und wird von Kirschbäumen und Linden gesäumt. Der Bacchus-Brunnen des luxemburgischen Künstlers Will Lofy markiert einen Abschnitt der Esplanade. Abseits der Promenade führen enge Gassen in die ältere Stadt. Die Pforte St. Nicolas ist dem Schutzpatron der Fischer und Schiffer gewidmet; durch sie gelangt man zur Rue St. Cunibert. Dort steht das Geburtshaus des heiligen Kunibert, der im siebten Jahrhundert Bischof von Köln war. Weiter führt der Weg zur Fußgängerzone Rue Macher mit kleinen Plätzen und Brunnen.
Weinberge und Wege im Obermoseltal
Weinbau wird im Moseltal seit rund 2.000 Jahren betrieben. Um Remich liegen Weinberge vor allem südlich und westlich der Stadt; nördlich schließt ein Waldgebiet an. Scheierbierg und Primerberg sind bekannte Weinlagen der Umgebung. Wege führen durch die Rebflächen und auf der früheren Trasse der Schmalspurbahn Janglisbunn von Remich nach Ellange. Dieser Abschnitt lässt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.
Pfarrkirche und historischer Friedhof
Die Pfarrkirche von Remich stammt aus dem Jahr 1817 und ist den Heiligen Stephanus und Laurentius geweiht. Direkt daneben liegt der historische Friedhof. Zu den erhaltenen Gräbern gehört das der Familie Lamort-Velter, die für ihre Spenden an Bedürftige bekannt war.