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Kreuzfahrthafen

Phnom Penh zwischen Flusshafen und Khmer-Moderne

Phnom Penh verbindet den Flusshafen an der Preah Sisowath Street mit Nationalmuseum, kolonialem Verwaltungsviertel und Neuer Khmer-Architektur.

Hafenkarte Phnom Penh

Schematische Hafenkarte von Phnom Penh mit Flussanleger TS3 am westlichen Tonle-Sap-Ufer, Stadtzentrum und separater Flughafeninformation Techo. Karte vergrößern ↗
Phnom Penh: Flussanleger TS3 an der Sisowath Quay, Stadtzentrum und separate Flughafeninformation Techo International Airport (KTI). Grafik: Max-TD / OpenAI · KI-generierte schematische Lagekarte

Hafenkarte Phnom Penh

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Schematische Hafenkarte von Phnom Penh mit Flussanleger TS3 am westlichen Tonle-Sap-Ufer, Stadtzentrum und separater Flughafeninformation Techo.

Flussterminals an der Preah Sisowath Street

Das Reiseziel Phnom Penh liegt in Kambodscha am Zusammenfluss von oberem und unterem Mekong, Tonle Sap und Bassac. Phnom Penh Autonomous Port betreibt an der Preah Sisowath Street zwei verschiedene Hafenanlagen: das Passenger and Tourist Terminal TS1 in Wat Phnom Commune und das Mehrzweckterminal TS3 an der Hausnummer 649 in Sras Chork Commune. Beide Adressen gehören zum Daun Penh District.

Nationalmuseum und kambodschanische Kunst

Das Nationalmuseum geht auf einen Entwurf George Grosliers zurück, der kambodschanische Tempelformen aufgriff. Der Grundstein wurde 1917 gelegt; eröffnet wurde das Haus am 13. April 1920 zum Khmer-Neujahr. Es war eng mit der Schule für kambodschanische Künste verbunden, deren Schüler, Handwerker und Lehrkräfte traditionelle Gestaltungstechniken pflegten. 1919 war es als Musée du Cambodge bekannt; 1920 wurde es offiziell in Musée Albert Sarraut umbenannt. Die Ostfassade erhielt 1924 zusätzliche Flügel. Groslier katalogisierte die Sammlung; Jean Boisselier und Solange Thierry setzten die Sammlungsarbeit später fort. Am 9. August 1951 ging die Verantwortung für Museum und Kunstverwaltung von der französischen auf die kambodschanische Seite über. Chea Thay Seng wurde 1966 der erste kambodschanische Museumsdirektor. Nach der Schließung zwischen 1975 und 1979 öffnete das Museum am 13. April 1979 wieder.

Kolonialzeit und Neue Khmer-Architektur

Phnom Penh verbindet französische Kolonialarchitektur mit der Neuen Khmer-Architektur der 1950er und 1960er Jahre. Offene Balkone und Fensterläden gehören zu einer Bauweise, die auf das tropische Klima reagiert. Im früheren Verwaltungs- und Handelsviertel markiert das 1894 errichtete Hauptpostamt den Mittelpunkt eines Platzes. Der 1937 entstandene Psah Thmei, auch Zentralmarkt genannt, ist ein Art-déco-Bau mit großer Stahlbetonkuppel. Am Flussufer beim Königspalast steht der 1961 von Vann Molyvann entworfene Chaktomuk-Saal: Seine fächerförmige Gestalt verbindet moderne Architektur mit einem traditionellen Khmer-Turm.

Der heutige Königspalast wurde unter König Norodom ab 1866 errichtet und am 14. Februar 1870 offiziell eröffnet. Seine Bauten verbinden französische, thailändische und Khmer-Stilelemente; 1962 wurde der Komplex umfassend renoviert. Einzelne Holzbauten wurden später nach ihren ursprünglichen Entwürfen aus Beton, Ziegeln und Stuck neu errichtet.

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