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Kreuzfahrthafen

Nagasaki: Kreuzfahrthafen im Zentrum der Naturbucht

Matsugae International Terminal in der Bucht, mit Innenstadt, Dejima, JR-Bahnhof, Straßenbahn, Busbahnhof Shinchi und Nagasaki Airport.

Hafenkarte Nagasaki

Schematische Hafenkarte von Nagasaki mit Matsugae-Kreuzfahrtterminal, Zentrum und Shinchi-Busbahnhof sowie Bahnhof Nagasaki. Der regionale Flughafen ist separat dargestellt. Karte vergrößern ↗
Nagasaki: Das Matsugae-Terminal liegt an der östlichen Hafenseite. Shinchi und der JR-Bahnhof liegen weiter nördlich; der regionale Flughafen befindet sich außerhalb dieses Stadtausschnitts. Grafik: Max-TD / OpenAI · KI-generierte schematische Lagekarte

Hafenkarte Nagasaki

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Schematische Hafenkarte von Nagasaki mit Matsugae-Kreuzfahrtterminal, Zentrum und Shinchi-Busbahnhof sowie Bahnhof Nagasaki. Der regionale Flughafen ist separat dargestellt.

Nagasakis Kreuzfahrthafen liegt in einer natürlichen, an drei Seiten von Bergen umgebenen Bucht in Japan. Kreuzfahrtschiffe fahren unter der Venus-Wing-Brücke hindurch zu den Anlagen im Stadtzentrum. Zum Hafen gehören Matsugae Wharf und das Nagasaki International Cruise Ship Terminal an der Matsugae-machi. Matsugae und Dejima sind die beiden aufgeführten Liegeplätze.

Matsugae und Stadtzentrum

Die Innenstadt liegt einen Kilometer vom Pier entfernt; die Fahrt mit der Straßenbahn dauert nach dem Stand vom 1. Januar 2026 fünf Minuten. Glover Garden liegt 300 Meter und fünf Minuten Fußweg entfernt. Das Terminal liegt am südlichen Ende der Bucht; Hamanomachi und Shinchi liegen nordöstlich davon.

Dejima und Nagasakis Hafengeschichte

Dejima wurde 1636 als künstliche Insel für portugiesische Einwohner angelegt. 1641 verlegte die Niederländische Ostindien-Kompanie ihren Handelsposten von Hirado dorthin. Die niederländische Faktorei schloss 1859. In dieser Zeit war Dejima Japans einziges offenes Fenster nach Europa. Eine Brücke verband die Insel ab 1678 mit der Stadt; 1696 entstanden Warenlager, 1699 kam ein Seetor hinzu.

Ōura-Kirche und kultureller Austausch

Die Ōura-Kirche entstand 1864 für die ausländische Bevölkerung der Niederlassung am Hang über der Bucht. Nagasaki war fünf Jahre zuvor, 1859, als Vertragshafen geöffnet worden. Ihre erste Holzkonstruktion wurde 1879 durch einen weiß verputzten Backsteinbau erweitert. Der Bau verbindet einen achteckigen Turm und spitze Glasfenster mit hölzernen Rippengewölben; Bambus und Lehm kamen ebenfalls bei der Deckenkonstruktion zum Einsatz. Den Entwurf schufen die französischen Priester Furet und Petitjean, unterstützt vom japanischen Baumeister Koyama Hidenoshin aus Amakusa. 1865 nahmen verborgene Christen aus Urakami Kontakt mit Petitjean auf. Seit 2018 ist die Ōura-Kirche Bestandteil der UNESCO-Stätten der verborgenen Christen in der Region Nagasaki. Nach Kriegsschäden an Dach, Decke und Verglasung wurde die Restaurierung 1952 abgeschlossen.

Bahn, Straßenbahn und Bus

JR Nagasaki Station ist der nächstgelegene Bahnhof. Für die Autofahrt vom Pier sind mit Stand vom 1. Januar 2026 zehn Minuten angegeben. Die Straßenbahnhaltestelle Ōura-kaigan-dōri an Linie 5 ist in fünf Minuten zu Fuß erreichbar. Der Bushalt Glover Garden liegt eine Gehminute entfernt. Der Busbahnhof Nagasaki Shinchi liegt zwischen Matsugae und dem Zentrum, südlich der JR-Station.

Nagasaki Airport

Nagasaki International Airport ist der nächstgelegene Flughafen zum Pier. Für die Autofahrt sind mit Stand vom 1. Januar 2026 vierzig Minuten angegeben.

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