Zum Inhalt

Kreuzfahrthafen

Hainburg an der Donau: Anleger vor der Kulturfabrik

Donaustation Hainburg 30 vor der Kulturfabrik: Anleger am rechten Donauufer, mittelalterliche Stadttore, Tabakfabrik und Bahnverbindungen.

Hafenkarte Hainburg an der Donau

Schematische Hafenkarte von Hainburg an der Donau mit Donaustation, Zentrum am Hauptplatz und Personenbahnhof am selben Donauufer. Die regionale Nebenkarte zeigt den westlich gelegenen Flughafen Wien (VIE). Karte vergrößern ↗
Hainburg an der Donau: Donaustation vor der Kulturfabrik, Hauptplatz und Personenbahnhof. Die regionale Nebenkarte zeigt den Flughafen Wien (VIE). Grafik: Max-TD / OpenAI · KI-generierte schematische Lagekarte

Hafenkarte Hainburg an der Donau

100 %
Schematische Hafenkarte von Hainburg an der Donau mit Donaustation, Zentrum am Hauptplatz und Personenbahnhof am selben Donauufer. Die regionale Nebenkarte zeigt den westlich gelegenen Flughafen Wien (VIE).

Die Donaustation Hainburg 30 liegt als örtlicher Anleger am rechten Ufer der Donau in Niederösterreich, nahe der slowakischen Grenze.

Donaustation vor der Kulturfabrik

Der Anleger liegt unmittelbar vor der Kulturfabrik am Kulturplatz 1. Die Station wurde 2018 um rund 400 Meter flussaufwärts verlegt; das Projekt verortet sie seitdem am Stromkilometer 1884,0 bis 1884,2. Die Donaustation liegt direkt vor der Altstadt.

Die Kulturfabrik nutzt das 1846/47 für die Zigarettenproduktion errichtete Donaugebäude der früheren Tabakfabrik. Die Hainburger Tabakmanufaktur wurde 1723 gegründet und 1784 verstaatlicht. Der sanierte Industriebau am Fluss dient seit 2007 als Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum sowie als archäologisches Depot des Landes Niederösterreich.

Altstadt und Geschichte am Fluss

Die Lage Hainburgs zwischen Donau, Braunsberg und Hundsheimer Bergen band den Ort an wichtige Land- und Wasserwege: Hier kreuzten sich Donautalweg und Bernsteinstraße. Der frühe Kirchhof diente zugleich als Friedhof, Markt, Gerichts- und Versammlungsort. Weinbau und Fernhandel trugen später dazu bei, dass sich das Zentrum in Richtung Donau verlagerte. Ab etwa 1200 wurde die Stadt planmäßig erweitert, mit rechteckigem Marktplatz und rasterförmig angeordneten Straßen.

Ab 1094 entwickelte sich Hainburg zur befestigten Stadt; 1683 wurde die Stadt von osmanischen Truppen erobert und zerstört. Das Wiener Tor und das gegenüberliegende Ungartor entstanden ungefähr zwischen 1230 und 1240; um 1270 wurde das Wiener Tor verstärkt und um zwei Wehrgeschosse erhöht. Im Tor befindet sich heute das Stadtmuseum. 1252 heiratete Ottokar II. Přemysl in der Burgkapelle Herzogin Margarethe.

Die Stadtbefestigung entstand weitgehend in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Mauern sind bis zu zehn Meter hoch und mehr als zwei Meter stark; zur Anlage gehörten ursprünglich 15 Türme. Für 1308 sind Stadtrichter und Geschworene erstmals belegt.

Bahn und örtliche Orientierung

Die Bahnstrecke Hainburg–Bruck folgte 1886; 1914 wurde die Pressburger Bahn eröffnet. Zahlreiche Donaukreuzfahrten beginnen stromaufwärts in Passau. Der Personenbahnhof liegt an der Donaulände 10 neben der Donau; es bestehen regionale S7- und Busanschlüsse. Der Bahnhof liegt rund 200 Meter von der Kulturfabrik entfernt. Das Rathaus steht am Hauptplatz 23. Als örtliche Bushaltestellen sind Hauptplatz und Wiener Tor benannt.

Zuletzt bearbeitet am Korrektur oder Ergänzung melden