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Kreuzfahrthafen

Vilshofen an der Donau: Flusshafen und Altstadt

Stadtgeschichte, Stadtturm, Stadtpfarrkirche und Donauufer: historische Orientierung für einen Aufenthalt in Vilshofen.

Hafenkarte Vilshofen an der Donau

Schematische Hafenkarte von Vilshofen an der Donau mit Schiffsanleger an der Donaupromenade, Altstadt am Stadtplatz zwischen Donau und Vils sowie Bahnhof südlich der Vils; separate Flughafeninformation zu München (MUC). Karte vergrößern ↗
Vilshofen an der Donau: Schiffsanleger an der Donaupromenade, Altstadt am Stadtplatz und Bahnhof. Die Vils mündet unterhalb der Altstadt in die Donau; eine separate Flughafeninformation nennt München (MUC). Grafik: Max-TD / OpenAI · KI-generierte schematische Lagekarte

Hafenkarte Vilshofen an der Donau

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Schematische Hafenkarte von Vilshofen an der Donau mit Schiffsanleger an der Donaupromenade, Altstadt am Stadtplatz zwischen Donau und Vils sowie Bahnhof südlich der Vils; separate Flughafeninformation zu München (MUC).

Vilshofen an der Donau ist ein Flusskreuzfahrthafen in Deutschland und liegt in Niederbayern am westlichen Eingang des niederbayerisch-oberösterreichischen Donaudurchbruchs. Hier münden Vils, Wolfach und Pfudrach in die Donau. Die Altstadt mit Stadtplatz, Stadtturm und Stadtpfarrkirche St. Johannes liegt zwischen den Flüssen und dem Donauufer.

Stadtgeschichte und Stadtbild

Die erste urkundliche Erwähnung Vilshofens stammt aus dem Jahr 776: Im Traditionsbuch des Klosters Mondsee wird ein Hof an der Vils als „Vilusa“ genannt. 1206 wurde Vilshofen zur Stadt erhoben. Die Stadt lag damals an der rechten Vilsseite und gehörte zum Bistum Passau. Ein Stadtbrand zerstörte 1794 große Teile des Ortes; der Wiederaufbau im Inn-Salzach-Stil prägt das Stadtbild bis heute. Am Stadtplatz erinnert der obere Stadtturm an die frühere Befestigung. Der barocke Turm entstand 1643 bis 1647 anstelle eines älteren, einsturzgefährdeten Turmes. Bis etwa 1830 wohnten Türmer im Turm, beobachteten Brände und gaben Schiffen mit Trompeten Signale.

Kirchen und Donauufer

Die Stadtpfarrkirche St. Johannes geht auf einen gotischen Bau um 1500 zurück, der beim Brand von 1794 zerstört wurde. Ihre hochbarocke Einrichtung von etwa 1720 stammt aus dem 1803 aufgehobenen Augustiner-Chorherrenstift St. Nikola in Passau. Zusammen mit dem Stadtturm und der höher gelegenen Abtei Schweiklberg prägen ihre Türme den Blick über die Stadt. Die Missionsbenediktiner von St. Ottilien erwarben das Schweiklgut 1904; danach wurde dort das Kloster errichtet. Die Abteikirche wurde nach Plänen von Michael Kurz gebaut und 1925 geweiht. Auch die Maria-Hilf-Kirche gehört zum historischen Stadtbild: Sie ist ein spätbarocker Bau in Form eines griechischen Kreuzes. Restaurierte Gassen verbinden die Altstadt mit dem Donauufer.

Schiffsanleger und Anreise

Die städtische Benutzungsordnung bezeichnet zwei Anlagen als Anleger 1 und 2 und stellt sie im Rahmen der verfügbaren Kapazität für Fahrgast- und Fahrgastkabinenschiffe bereit. Der Betreiber weist die Liegeplätze zu. An den Übergabepunkten stellen die Stadtwerke Vilshofen Strom und Wasser bereit. Vilshofen liegt außerdem an der Bahnlinie Regensburg–Passau; überregional ist die Stadt zudem über die A3-Ausfahrt Garham/Vilshofen erreichbar.

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