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Kreuzfahrthafen

Lutherstadt Wittenberg an der Elbe: Anlegestellen und Altstadt

Fahrgastanleger an der Elbe, Anreise und Reformationsgeschichte in Lutherstadt Wittenberg.

Hafenkarte Lutherstadt Wittenberg

Schematische Hafenkarte von Wittenberg mit Fahrgastschiffsanleger in Kleinwittenberg am Schutzhafen, Altstadt mit Schlosskirche und separater Flughafeninformation Leipzig/Halle (LEJ). Karte vergrößern ↗
Wittenberg: Fahrgastschiffsanleger in Kleinwittenberg und Altstadt auf derselben Elbseite; separate Flughafeninformation Leipzig/Halle (LEJ). Grafik: Max-TD / OpenAI · KI-generierte schematische Lagekarte

Hafenkarte Lutherstadt Wittenberg

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Schematische Hafenkarte von Wittenberg mit Fahrgastschiffsanleger in Kleinwittenberg am Schutzhafen, Altstadt mit Schlosskirche und separater Flughafeninformation Leipzig/Halle (LEJ).

Lutherstadt Wittenberg liegt an der Elbe und verfügt im Schutzhafen über zwei Anlegestellen für Fahrgastschiffe. Die Wasserstraßen-Kilometrierung verzeichnet bei Elbe-km 216,6 rechtselbisch eine Anlegestelle der Fahrgastschifffahrt und Wasserschutzpolizei. Der kommunale Industriehafen und der Sportboothafen Marina-Camp Elbe sind davon getrennte Anlagen.

Elbehalt und Anreise

Wittenberg ist über den Hauptbahnhof und den separaten Haltepunkt Lutherstadt Wittenberg Altstadt erreichbar; Busse verbinden den Bahnhof mit dem Stadtgebiet. Der Hauptbahnhof liegt an der Straße Am Hauptbahnhof 1.

Residenz und Reformation

Das Residenzschloss und die 1503 eingeweihte Schlosskirche gehören zu Wittenbergs zentralen Reformationsstätten. An ihre Tür schlug Martin Luther der Überlieferung nach die 95 Thesen; in der Kirche befinden sich die Gräber Luthers und Philipp Melanchthons. Das Schloss beherbergt heute unter anderem die Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek und dient als Besucherzugang zur Schlosskirche. Die Stadtkirche St. Marien, Wittenbergs ältestes Gebäude, ist ebenfalls UNESCO-Welterbestätte; dort predigte Luther.

Das Melanchthonhaus an der Collegienstraße 60 war Wohn- und Arbeitsort Philipp Melanchthons. Das Renaissancehaus gehört seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe; seine Ausstellung vermittelt anhand von Werken, Handschriften und Gemälden das Leben und Wirken des Humanisten.

Die Cranach-Höfe am Markt und in der Schlossstraße waren Wirkungsstätten der Malerfamilie. Lucas Cranach der Ältere wurde 1505 als Hofmaler nach Wittenberg berufen und lebte fast ein halbes Jahrhundert in der Stadt. Die Ausstellung „Cranachs Welt“ vermittelt Einblicke in die Familie und zeigt unter anderem Deckenmalereien. Heute finden sich in den Höfen neben historischen Spuren Künstlerateliers, Cafés, eine Druckerstube und eine Jugendkunstschule.

Zum Stadtbild gehört auch der Luthergarten: Der Lutherische Weltbund initiierte ihn mit 500 Bäumen als Zeichen der Ökumene. Die Installation „Himmelskreuz“ bildet sein Zentrum; sieben Wege führen von dort in die Welt. So verbindet Wittenberg den Elbehalt mit einem dicht belegten Reformations- und Kunstgeschichtskern, der sich an mehreren historischen Orten erschließt.

Die Kreuzfahrthäfen in Deutschland ordnen Wittenberg in die Fluss- und Küstenziele des Landes ein. Das Hafenverzeichnis führt zu weiteren Einschiffungs- und Landgangsorten; die Übersicht zu Kreuzfahrtzielen und Fahrtgebieten zeigt den größeren Routenrahmen.

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