SCHIFFSPORTRÄT
Michael Scholochow
Orthodox Russische Flusskreuzer
Die 1985 gebaute MS Michael Scholochow (IMO 8521919) fuhr auf russischen Flüssen; 2008 war eine 19-Nächte-Reise von Rostov nach St. Petersburg ausgeschrieben.
AUF EINEN BLICK
Daten und Fakten zur Michael Scholochow
Stand: 17.10.2026.
- Baujahr
- 1985
- Länge
- 129,15 m
- Passagiere
- 260
- Crew
- 80
- Geschwindigkeit
- 13,7 kn
- Decks
- 5
- Tonnage
- 5414
- Breite
- 16,7 m
- Werft
- VEB Elbewerften Boizenburg/Roßlau, Baunummer 384
- Flagge
- Russland
- Registerhafen
- Rostov-na-Donu
- Bordsprache
- Deutsch und Russisch (historisches Paradeast-Reiseprofil)
- Bordwährung
- Rubel und Euro (historisches Paradeast-Reiseprofil)
- Restaurants
- 2 Panoramarestaurants
Abbildung: KI-generiert (AI-generated).
Die MS Michael Scholochow (IMO 8521919) trägt seit 1989 den Namen Mikhail Sholokhov.
Schiffsdaten und Ausstattung
Das Flusskreuzfahrtschiff ist 129,15 m lang und 16,7 m breit; die angegebene Geschwindigkeit beträgt 13,7 kn, die Vermessung 5.414 BRZ. Ein Paradeast-Schiffsprofil nach der Renovierung von 2003 nennt fünf Passagierdecks, zwei Panoramarestaurants und eine Crew von 80. Für dieses Reiseprofil werden rund 260 Passagiere angegeben; Commons führt separat 282 als maximale Kapazität. Das Paradeast-Profil beschreibt Deutsch und Russisch als Bordsprache sowie Rubel und Euro als Bordwährungen. Zur Ausstattung zählten eine Musiklounge, ein Aussichtssalon, Bars und eine Sauna.
Bau und Einsatzgeschichte
Die Commons-Kategorie zum IMO führt 1985 als Baujahr, Baunummer 384 und VEB Elbewerften Boizenburg/Roßlau als Bauwerft; sie datiert Ablieferung und Indienststellung auf den 27. Juni 1985. Bei der Indienststellung fuhr das Schiff unter sowjetischer Flagge, seit 1993 unter russischer Flagge. Als Registerhafen ist Rostov-na-Donu angegeben.
Historische Fahrtgebiete und Reisedauer
Ein am 15. Februar 2008 veröffentlichter Reisebericht beschrieb eine von Phoenix Reisen angebotene 19-Nächte-Flussreise von Rostov nach St. Petersburg. Die geplante Route führte über Don und Wolga, unter anderem über Wolgograd und Nischni Nowgorod sowie zur Insel Kishi. Das Programm verband längere Flusspassagen mit Landanläufen.