SCHIFFSPORTRÄT
Mekong Princess
Flussschiffe
Die Mekong Princess wurde in Saigon gebaut und 2015 zu Wasser gelassen. Das Flussschiff bietet 28 Gästen Platz in 14 Suiten.
AUF EINEN BLICK
Daten und Fakten zur Mekong Princess
Stand: 19.10.2026.
- Länge
- 63 m
- Passagiere
- 28 28 Gäste in 14 Suiten
- Geschwindigkeit
- 8 kn
- Breite
- 10 m
Mekong Princess: Suiten und Schiff
Die Mekong Princess wurde in Saigon gebaut und 2015 zu Wasser gelassen. Das Flussschiff fährt auf dem Mekong und bietet 28 Gästen in 14 Suiten Platz. Ihr Konzept lässt sich vor allem an der Gestaltung und Lage der Suiten ablesen: Die fünf Kategorien verteilen sich auf das Bassac- und das Mekong-Deck und greifen unterschiedliche Motive aus Vietnam und Kambodscha auf. Der Mekong gehört zu den Fahrtgebieten für Flusskreuzfahrten in Asien.
Unterschiede zwischen den Suiten
Die beiden Angkor-Suiten liegen vorne auf dem Bassac-Deck und sind mit jeweils 52 Quadratmetern die größten Unterkünfte an Bord. Französische Türen führen auf eine private Veranda mit Sitzbereich; raumhohe Fenster öffnen den Blick entlang der Fahrt. Diese Kategorie verbindet damit die größte Fläche mit einem eigenen Außenplatz.
Die Tonle-Suite liegt ebenfalls auf dem Bassac-Deck. Mit 30 Quadratmetern ist sie kompakter als die Angkor-Suiten. Ihr Name verweist auf den Tonle Sap, den großen See im unteren Mekonggebiet; die Gestaltung greift französisch-koloniale Architektur auf. Wer auf dem gleichen Deck eine mittlere Flächengröße sucht, findet hier eine andere Kombination als in den beiden vorderen Verandasuiten.
Die Apsara-Suite misst 24 Quadratmeter und befindet sich mittschiffs auf dem Bassac-Deck. Ihr Schwerpunkt ist die kambodschanische Bildwelt: Ein Gemälde zeigt die Apsara-Tänzerin, dazu kommen Muster, die der Betreiber mit den Apsara-Überlieferungen verbindet. Die Lage mittschiffs und das Thema unterscheiden sie von den größeren Suiten am Bug.
Auf dem Mekong-Deck liegen die Saigon- und Junior-Suiten. Die 24 Quadratmeter große Saigon-Suite verbindet eine französische Balkontür mit vietnamesischen Gestaltungselementen: Über dem Bett hängt ein Porträt von Königin Nam Phuong, die Lampen stammen laut Betreiber aus dem Keramikdorf Bat Trang. Die Junior-Suite ist mit rund 20 Quadratmetern die kleinste Kategorie. Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Königin Nam Phuong und Bezüge zum alten Saigon prägen ihren Innenraum.
Gestaltung mit regionalen Bezügen
Der Betreiber beschreibt für die Suiten insgesamt französisch-koloniale Gestaltung, handgefertigte Möbel, detaillierte Holzarbeiten und ausgewählte Kunst aus Vietnam und Kambodscha. Die einzelnen Kategorien setzen dazu konkrete Akzente: Angkor setzt auf Fläche und Veranda, Apsara auf kambodschanische Tanzkunst, Saigon auf vietnamesische Porträts und Keramik. Bei der Junior-Suite steht die Bildsprache des alten Saigon im Vordergrund. So unterscheiden sich die Räume nicht nur nach Größe, sondern auch nach Decklage und kultureller Gestaltung.
Auch die Gemeinschaftsräume ergänzen dieses Bordkonzept. Die klimatisierte Ramvong Lounge dient als Aufenthaltsbereich; das Indochine Restaurant ist laut Betreiber auf 30 Gäste ausgelegt und bietet drei Mahlzeiten am Tag, als Buffet oder à la carte. Auf dem Sonnendeck bleibt der Fluss während der Fahrt im Blick.
Als Maßstab für das Schiff nennt der Betreiber 63 Meter Länge und 10 Meter Breite. Die durchschnittliche Fahrtgeschwindigkeit beträgt 8 Knoten. Für Flusskreuzfahrten bietet die Mekong Princess damit ein kleines Schiff mit abgestuften Suitegrößen und unterschiedlichen Außenbezügen: private Veranda bei Angkor, französischer Balkon bei Saigon und raumhohe Fenster in den vorderen Angkor-Suiten.