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SCHIFFSPORTRÄT

Legend of the Seas

Royal Caribbean Cruises Hochseeschiffe

Die Legend of the Seas (IMO 9070620) hieß später Marella Discovery 2.

Legend of the Seas: Brisbane-Saison 2015/16

Die frühere Legend of the Seas trug die IMO-Nummer 9070620 und war 2019 als Marella Discovery 2 bekannt. Ihre Jungfernreise begann am 16. Mai 1995; gebaut wurde sie bei Chantiers de l’Atlantique im französischen Saint-Nazaire.

Im Dezember 2015 erhielt Brisbane mit der Legend of the Seas erstmals ein in Queensland stationiertes Schiff von Royal Caribbean International. Die erste Saison war bis April 2016 angesetzt; für Oktober 2016 war die Rückkehr zu einer verlängerten Sommersaison angekündigt. Die Stationierung brachte Kreuzfahrten ab Brisbane in Reichweite australischer Reisender, die zuvor für das Angebot der Reederei vor allem die ab Sydney eingesetzten Schiffe nutzen konnten.

Die Ankunft in Brisbane schloss eine 18 Nächte dauernde Überführungsreise ab Hongkong ab. Am selben Abend begann mit einer zweitägigen Schnupperkreuzfahrt die lokale Saison. Für die folgenden fünf Monate waren 15 unterschiedliche Reisen in Australien, Neuseeland und im Südpazifik vorgesehen. Die im zeitgenössischen Saisonbericht genannten Reisen reichten von zwei bis 18 Nächten. Zum Südseeprogramm gehörten Fahrten nach Neukaledonien, Vanuatu und zu den Loyalitätsinseln. Eine 14-Nächte-Reise nach Neuseeland war mit Auckland, Tauranga, Napier, Wellington, Akaroa und Dunedin sowie den Fjorden Dusky, Doubtful und Milford Sound angekündigt. Zwei siebentägige Queensland-Reisen umfassten Cairns und die Whitsundays.

Mit rund 70.000 BRZ gehörte sie zu den größten Schiffen der Flotte, die den Brisbane River befahren und am Portside Wharf in Hamilton anlegen konnten. Eine 2013 abgeschlossene Modernisierung im Umfang von 50 Millionen US-Dollar hatte das Bordangebot erweitert. Dazu zählten ein überdachtes Atrium mit Akrobatikvorführungen, eine Kletterwand im Freien und eine Minigolfanlage. Ein Hallenbad war Erwachsenen vorbehalten; außerdem gab es eine Kinderkrippe.

Auch das gastronomische Angebot war für die Brisbane-Saison dokumentiert: sechs Speisemöglichkeiten insgesamt, darunter das japanische Restaurant Izumi, das Steakhouse Chops Grille und ein privater Chef’s Table mit zwölf Plätzen. Zur weiteren Ausstattung gehörten ein zweistöckiger Hauptspeisesaal, ein Theater mit 800 Sitzplätzen, ein Bildschirm am Pool sowie Spa- und Fitnessbereich, Salon und Einkaufspassage. In der australischen Sommersaison 2015/16 war die Legend of the Seas das vierte Schiff von Royal Caribbean International neben Explorer of the Seas, Voyager of the Seas und Radiance of the Seas, die ab Sydney eingesetzt wurden.

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