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SCHIFFSPORTRÄT

Camargue

CroisiEurope Flussschiffe

Die MS Camargue eröffnete 1995 die erste Rhône-Kreuzfahrt von Alsace Croisières.

Camargue

Geschichte der MS Camargue

Die MS Camargue markierte 1995 den Schritt von Alsace Croisières auf die südfranzösischen Flüsse. Am 25. Februar eröffnete sie die erste Rhône-Kreuzfahrt des Unternehmens: Die Reise führte von Chalon-sur-Saône nach Martigues. Vor dem Start war das Schiff auf dem Seeweg von Belgien nach Marseille gebracht worden, mit einer Passage durch die Straße von Gibraltar.

Von Chalon-sur-Saône führte die Fahrt auf der Saône nach Süden bis Lyon, wo der Fluss in den Rhône mündet, und anschließend weiter in Richtung Martigues. Die Saône entspringt bei Vioménil in den Vogesen und ist 482 Kilometer lang. Ab Corre in Haute-Saône ist sie schiffbar; dort trifft sie auf den Vogesenkanal. VNF unterscheidet die Petite Saône bis Saint-Jean-de-Losne von der anschließenden Grande Saône, die bis zu ihrem Zusammenfluss mit der Rhône in Lyon reicht. Von Corre bis Saint-Jean-de-Losne umfasst die Petite Saône laut VNF 159 schiffbare Kilometer.

Die Geschichte des Unternehmens begann 1976 mit einer Verbindung von Straßburg nach Plobsheim. Dafür charterte Alsace Croisières zunächst ein Schiff des Straßburger Hafens und bot an Bord Mittagessen und Tanzveranstaltungen an. 1982 erwarb die Firma mit der Alsace I ihr erstes eigenes Schiff. Später führte sie längere Flussreisen bis Rüdesheim ein. 1984 bot sie mehrtägige Reisen von Straßburg zur Lorelei an, zunächst mit Hotelübernachtungen. Weil Gäste an Bord übernachten wollten, folgten die ersten Kabinenschiffe Hansi, Kléber und Petite France; damit wurden längere Reisen auf Rhein und Nebenflüssen möglich. Nach Fahrten auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen nahm das Unternehmen 1993 den Betrieb auf dem Donaugebiet auf; zwei Jahre später kam die MS Camargue als erster eigener Rhône-Einsatz hinzu.

Umbau und neuer Auftritt

Alsace Croisières wurde 1997 in CroisiEurope umbenannt. 2015, nach rund 20 Jahren auf der Rhône, wurde das Schiff vollständig umgebaut und neu eingerichtet. Es erhielt die Einstufung als Fünf-Anker-Schiff. Die Kabinen wurden deutlich geräumiger; auch das Innendesign wurde verändert. Farben und Gestaltung sollten die Atmosphäre der provenzalischen Rhône aufgreifen.

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