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SCHIFFSPORTRÄT

AmaMagna

AmaMagna: 22 Meter breites Donau-Flussschiff von AmaWaterways mit großen Suiten, vier Restaurants und Freizeitbereichen im Ausstattungsstand von 2019.

Überblick

Die AmaMagna ist ein Flusskreuzfahrtschiff von AMA Waterways. Mit rund 22 Metern ist sie annähernd doppelt so breit wie viele herkömmliche europäische Flussschiffe. Bei einer Besichtigung 2019 zeigte sich, wie der gewonnene Platz für größere Suiten, mehrere Restaurants und weitere Aufenthalts- und Freizeitbereiche genutzt wurde.

Breite und Fahrgebiet

Die AmaMagna ist 135 Meter lang und 22 Meter breit. Dieses ungewöhnliche Format bindet das Schiff an die Donau: Die dortigen Schleusen bieten mehr Breite als die etwa zwölf Meter breiten Schleusen auf anderen europäischen Flussstrecken. Als Einsatzrahmen wurde 2019 der Abschnitt von Vilshofen in Deutschland durch Osteuropa bis zum Schwarzen Meer beschrieben. Zur Einordnung verschiedener Streckenprofile bietet der Donau-Ratgeber weitere Beispiele. Die Orte Passau und Budapest helfen bei der Orientierung entlang des Flusses.

Suiten und Aufteilung

Die größere Rumpfbreite bot bei der Besichtigung Raum für Kabinen, die im Vergleich zu anderen Flussschiffen großzügig ausfielen. Schon die kleinsten Räume wurden mit hochwertigen Unterkünften auf anderen Flussschiffen verglichen. Die Standardsuiten auf dem zweiten und dritten Deck wurden als besonders lang beschrieben; hinzu kamen ein großer Balkon und ein Bad mit verglaster Regendusche. Die Owner’s Suite umfasste bei derselben Besichtigung ein getrenntes Schlaf- und Wohnzimmer, einen Essbereich, eine Kaffeemaschine und eine kostenlose Minibar.

Restaurants an Bord

Der zusätzliche Platz ermöglichte 2019 vier eigenständige, im Reisepreis enthaltene Restaurants mit unterschiedlichen Formen des Essens. Im Hauptrestaurant wurden Frühstück und Abendessen serviert. Al Fresco bot Frühstück und Mittagessen zur Selbstbedienung sowie ein bedientes Abendessen. Jimmy’s Wine Bar war als gemeinschaftliches Restaurant mit langen Holztischen und Speisen zum Teilen angelegt. Im Chef’s Table gab es mittags leichte Gerichte; abends wurde dort ein mehrgängiges Menü serviert. Zusammen reichte das Angebot damit von zwangloser Mahlzeit bis zu einem formelleren Abendessen.

Weitere Bereiche

Zum 2019 besichtigten Angebot gehörte außerdem ein Wellness-Studio mit Fitnessraum, Spa und Saftbar. Dort fanden bei ungeeignetem Wetter auf dem Sonnendeck Kurse wie Stretching, Spinning und Yoga statt. Für Ausflüge standen mehr als 45 Fahrräder zum Ausleihen bereit; außerdem gab es einen Pool auf dem Sonnendeck sowie Kino und Bibliothek für die Zeit während der Fahrt. Ein Aufzug reichte bis zum Sonnendeck.

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