SeaDream I
Die SeaDream I ist eine Yacht des SeaDream Yacht Club. Hier finden Sie Informationen zum Schiff und seiner Namensgeschichte.
Schiff ansehen: SeaDream IKreuzfahrt-Reederei
Oslo (NO)
SeaDream Yacht Club verbindet zwei kleine Yachten mit persönlicher Betreuung, All-inclusive-Leistungen und saisonal wechselnden Fahrtgebieten.
Die SeaDream I ist eine Yacht des SeaDream Yacht Club. Hier finden Sie Informationen zum Schiff und seiner Namensgeschichte.
Schiff ansehen: SeaDream I
SeaDream II: Historischer Überblick zum Schiff des SeaDream Yacht Club und den 2008 beschriebenen Fahrtgebieten.
Schiff ansehen: SeaDream IISeaDream Yacht Club ist ein familiengeführtes Kreuzfahrtunternehmen, das Atle Brynestad 2001 mit zwei bereits fahrenden Yachten gründete. Brynestad hatte die Seabourn Cruise Line gegründet und später als Chairman von Cunard sowie als Mitglied des Carnival-Boards gearbeitet; bei SeaDream wurde er Eigentümer und Chairman. Aus der früheren Sea-Goddess-Flotte wurden die SeaDream I und die SeaDream II, die bis heute die beiden Schiffe der Marke bilden.
Die Sea-Goddess-Linie plante ursprünglich acht Yachten, von denen nur zwei fertiggestellt wurden. Sea Goddess I nahm 1984 den Dienst auf; die beiden späteren SeaDream-Yachten waren ursprünglich als Sea Goddess I und Sea Goddess II eingeführt worden. Nach dem Kauf Cunards durch Carnival 1998 wechselten sie zur Seabourn-Flotte und erhielten die Namen Seabourn Goddess I und Seabourn Goddess II. 2001 kaufte Brynestad die Schwesterschiffe und führte sie als SeaDream I und II in sein neues Unternehmen ein. Ein wichtiges Merkmal der frühen Jahre war der Umbau: Die Ankündigung des neuen Unternehmens sah zunächst die Fortsetzung der bisherigen Fahrpläne bis zum ersten Quartal 2002 vor, danach sollten beide Schiffe vollständig überholt und neu eingerichtet werden. SeaDream II kehrte im Februar 2002 nach einem umfassenden Umbau in Europa zurück; SeaDream I sollte im April desselben Jahres folgen.
Die Unternehmensangaben von 2017 nannten für jede Yacht eine Bruttoraumzahl von rund 4.300 und 56 Kabinen sowie höchstens 112 Gäste bei 95 Crewmitgliedern. Sieben- bis fünfzehntägige Fahrten und eine hohe Crewzahl im Verhältnis zur Gästezahl prägten das Format kleiner Yachtreisen. Die kompakte Größe ermöglichte Anläufe in kleinen Häfen, die für größere Schiffe schwer erreichbar waren. Das Yacht Club Stateroom war mit 195 Quadratfuß und Meerblick angegeben; die Commodore-Suiten verbanden zwei Kabinen und maßen im Durchschnitt 390 Quadratfuß. Die Balinese Dream Beds auf dem Deck waren zum Liegen am Tag und auf Wunsch zum Schlafen unter freiem Himmel vorgesehen.
Die ersten Fahrpläne zeigen, wie das Konzept auf beiden Seiten des Atlantiks eingesetzt wurde. Für 2002 waren siebentägige Karibikreisen ab St. Thomas vorgesehen. Im Dezember sollte Miami zehn Wochen lang als Heimathafen dienen; die damalige Route umfasste Nassau, San Salvador, Rose Island und Key West. Für Mai kündigte SeaDream siebentägige Mittelmeerreisen mit Nizza als Ausgangspunkt und Häfen an der französischen und italienischen Riviera an.
Der aktuelle Saisonrhythmus ist anders beschrieben: Von Mai bis Oktober fahren die Yachten im Mittelmeer, in Skandinavien und Nordeuropa; von November bis April in der Karibik. Einige Reisen beinhalten spätere Abfahrten oder Übernachtungen im Hafen, wodurch mehr Zeit für Ziele an Land bleibt. Im Sommer gehört das westliche Mittelmeer zum Reisegebiet. Zum All-inclusive-Angebot gehören Mahlzeiten, Wassersport und Wellnessaktivitäten an Bord. 2024 erhielten beide Yachten umfassende Überholungen vom Kiel bis zum Mast.
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