Zum Inhalt

Aktuelle Nachrichten

Barcelona: Letzte Abfertigung im bisherigen Terminal C am 1. November

Am 1. November 2026 soll das bisherige Kreuzfahrtterminal C am Moll Adossat letztmals in Betrieb sein. Die Hafenbehörde Port de Barcelona kündigte anschließend Räumung und Abriss der Anlage an. Zugleich beginnt eine längerfristige Neuordnung des Kreuzfahrtbereichs: Der Verwaltungsrat des Hafens billigte am 28. Oktober eine Änderung der Konzession für die Terminals A und B, die den Ersatz von C und die spätere Neuordnung am Kai ermöglicht.

Letzte Abfertigung und anschließender Ersatz

Der 1. November ist der angekündigte letzte Betriebstag des bestehenden C. Danach folgen Räumung und Abriss; am gleichen Standort ist ein neues Terminal C vorgesehen. Damit steht für Kreuzfahrtgäste zunächst ein konkreter Termin im Kalender, während das Hafenprojekt darüber hinaus mehrere aufeinanderfolgende Bau- und Betriebsphasen umfasst.

Die Konzessionsentscheidung für A und B ordnet diese Phasen. Der neue C-Bau soll zuerst entstehen und in Betrieb gehen. Anschließend ist der Abriss der Terminals A und B vorgesehen. Die Hafenbehörde verknüpft diese Abfolge mit dem vereinbarten Rückgang von sieben auf fünf Kreuzfahrtterminals. Die Gesamtzahl sinkt damit im Zuge der späteren Umgestaltung; der kurzfristige Schritt betrifft dagegen die Nutzung des bisherigen C.

Neuer C mit Landstrom und Photovoltaik geplant

Für das neue, allgemein nutzbare Terminal C nennt der Hafen 11.253 Quadratmeter Fläche und geplante Investitionen von 104,5 Millionen Euro. Vorgesehen sind außerdem Photovoltaik und Landstromsysteme. Die Konzession für das neue Terminal soll bis 2050 laufen, mit einer möglichen Verlängerung bis 2053. Das Projekt verbindet somit den Ersatz der bestehenden Anlage mit einer langfristigen Konzession und technischer Infrastruktur für die künftige Abfertigung.

Für Passagiere liegt der unmittelbare Nutzen der Entscheidung in der klaren zeitlichen Orientierung: Das bisherige C wird bis zum angekündigten letzten Betriebstag genutzt; der Ersatz ist für denselben Standort geplant. Für einzelne Reisen bleibt die jeweilige Terminalzuordnung maßgeblich, während die Hafenentscheidung den künftigen Terminalbestand und dessen Gestaltung festlegt.

A und B folgen nach der Inbetriebnahme

Nach dem geplanten Abriss von A und B soll der Kai saniert werden. Als möglichen Start für diese Arbeiten nennt die Hafenbehörde Ende 2029; die Bauzeit ist mit 24 Monaten angesetzt. Der Kai-Ausbau folgt damit auf die Inbetriebnahme des neuen C und die spätere Beseitigung von A und B.

Die Reihenfolge zeigt, wie der Hafen den Ersatz einer einzelnen Anlage mit der umfassenderen Verringerung der Terminalzahl verbindet: zuerst endet der Betrieb des bisherigen C, danach entsteht sein Ersatz, anschließend folgen A und B sowie die Kaifläche. Für die Reiseplanung bleibt der 1. November der unmittelbar bevorstehende Meilenstein. Das Zielbild des Port de Barcelona ist eine Neuordnung am Moll Adossat mit fünf statt sieben Kreuzfahrtterminals.

Quellen & Redaktion

Korrektur oder Ergänzung melden · Nachrichten als RSS abonnieren