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Antarctica21 legt für 2028/29 die bisher größte Flug-Kreuzfahrtsaison auf

47 Expeditionen mit zwei Schiffen

Antarctica21 hat am 20. Oktober sein Programm für die Antarktis-Saison 2028/29 vorgestellt. Vorgesehen sind 47 Flug-Kreuzfahrten – so viele wie noch nie bei dem auf diese Reiseform spezialisierten Veranstalter. Zum Einsatz kommen die Magellan Explorer und die Magellan Discoverer.

Das klassische Air-Cruise-Konzept verbindet Punta Arenas in Chile per Flug mit King George Island. Nach dem rund zweistündigen Flug steigen die Gäste dort auf das Expeditionsschiff um. Die Schiffsreise führt je nach Programm zur Antarktischen Halbinsel, zum Polarkreis oder nach Südgeorgien. Die Flug- und Seestrecken unterscheiden sich nach Route: Bei Antarctica Express 2028/29 beginnt die Reise mit einem Flug von Punta Arenas nach Puerto Williams, gefolgt von der Einschiffung und einer Fahrt durch die Drake-Passage. Nach dem Antarktisabschnitt ist der Rückflug von King George Island vorgesehen.

Vier Routen setzen unterschiedliche Schwerpunkte

Antarctica21 gliedert das Angebot in vier Programme: Classic Antarctica, Polar Circle, Antarctica & South Georgia sowie Antarctica Express. Die meisten der 47 Abfahrten entfallen auf die klassische Antarktisroute. Für die Fahrt über den südlichen Polarkreis nennt der Veranstalter zwei Termine; auch die Express-Variante ist mit zwei Abfahrten geplant. Die Kombination mit Südgeorgien ist einmal vorgesehen. Diese Verteilung zeigt, dass die Gesamtzahl nicht für jede Route gleichermaßen verfügbar ist.

Die Schiffe sind laut Betreiber für höchstens 88 Gäste je Abfahrt ausgelegt; mindestens 13 Polarguides sollen jede Expedition begleiten. Das sind Angaben des Unternehmens zum geplanten Produkt. Für Reisende ist die Auswahl deshalb mehr als eine Frage des Datums: Wer den Polarkreis erreichen oder Südgeorgien einbeziehen möchte, hat laut Programm deutlich weniger Abfahrten zur Auswahl als bei der klassischen Route.

Was der Flug für die Reiseplanung bedeutet

Bei der klassischen Air-Cruise ersetzt der Flug nach King George Island die lange Anreise durch die Drake-Passage auf See. Die Express-Variante verbindet dagegen eine Seepassage mit dem späteren Rückflug. Der jeweilige Wechsel zwischen Flug und Schiff bestimmt damit auch den zeitlichen Ablauf der Reise. Antarctica21 nennt für Flugverspätungen einen eigenen Notfallplan und einen bevorzugten Zugang zum antarktischen Flugzeitfenster. Hotel-, Transfer- und Flugabschnitte gehören damit zur zeitlichen Planung der Expedition.

Das Programm bietet so unterschiedliche Wege in die Antarktis: Die klassische Route richtet den Schwerpunkt auf die Halbinsel, die Fahrt über den Polarkreis führt weiter nach Süden, und Südgeorgien erweitert das Zielgebiet um die subantarktische Insel. Antarctica21 bietet ergänzende Hotel- und Transferleistungen vor oder nach der Expedition an. Für die zeitliche Auswahl stehen die häufigeren klassischen Abfahrten den wenigen Terminen der Spezialrouten gegenüber.

Quellen & Redaktion

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